MKC - KdM

Minensucher

6. Minensuchgeschwader - 42 Jahre Geschwadergeschichte
Durch den Aufstellungsbefehls Nr. 74 -Marine- vom 09.01.1958 wurde zum 01.03.1958 das 6. Minensuchgeschwader in Cuxhaven gebildet, das von April bis Oktober sechs Küstenminensuchboote des Typs 320 erhielt. Am 15.07.1963 erhielt das Geschwader drei weitere Küstenminensuchboote (WOLFSBURG, ULM und MINDEN) vom aufgelösten 8. Minensuchgeschwaders. Zum 01.04.1964 erhielt das Geschwader den Tender WERRA vom 7. Schnellbootgeschwader. Das Geschwader verlegte am 04.06.1969 in seinen neuen Heimathafen Wilhelmshaven. Die beiden Wilhelmshavener Minensuchgeschwader, das 4. und 6. MSG wurden für sieben Jahre vom 03.10.1977 bis 31.12.1984 im Rahmen eines Truppenversuchs zum Minenabwehrgeschwader Nordsee zusammengefasst. Am 01.04.1982 trat der Tender WERRA hinzu. Diese Zusammenlegung sollte Mittel einsparen und oranisatorische Vorteile erbringen. Beide Geschwader wurden nach dem Truppenversuch wieder aufgestellt und erhielten einen Typreinen Bestand. Die erfolgreiche erprobung des Seeminen-Fernräumsystems Troika wurden sechs Küstenminensuchboote außer Dienst gestellt und ab 1978 zu Hohlstablenkbooten umgerüstet. Die SCHLESWIG wurde am 27.05.1981 als erstes Hohlstablenkboot-Boot in Dienst gestellt. Bis 1983 liefen dem Geschwader weitere fünf Hohlstablenkboote zu. Die DÜREN beendete den Zulauf am 08.11.1983.

Kasernen - was übrig blieb